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Berichte 2010/1
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| 16. Mai, GP Cham-Hagendorn |
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160 km lang Druck auf dem Pedal. Aufgrund eines neuen Paragraphen aus dem Reglement, bekamen die Continental- und Continental Pro Fahrer 3 min Handicup auf den Rest des Feldes. So fuhren sowohl die vorderen, wie auch wir hinten vollgas. Meiner Meinung nach hat dies mit Radrennen nicht mehr viel zu tun und ich frage mich, wem dies was bringen soll!? |
| 13. Mai, Kriterium Diessenhofen |
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Mit Regen und nur 8 Grad zeigte sich das Wetter nach meiner Pause von der harten Seite. Meine treuen Fans liessen sich davon aber nicht abschrecken und feuerten mich lautstark an. Ich fuhr sehr aufmerksam, ohne grosse Risiken einzugehen. Schon bald setzte ich mich in einer 9-er Spitzengruppe ab. Anstatt so richtig in Fahrt zu kommen, setzte mir die Kälte aber immer mehr zu. Es gelang mir bei den Punktesprints nicht, ganz vorne mitzumischen. |
| 1. Mai, Frankfurt |
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Mit Beni in der Spitzengruppe begann das Rennen gut für uns. Beim ersten Berg fuhr ich unten rein eine Attacke mit, wobei ich mir den Zahn zog. Danach war ich nur noch am Anschlag. Das war nicht mein Tag. |
| 25. April, Kriterium Uzwil |
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Die 48 Runden a 1.5 km verliefen sehr animiert und ich habe einen grossen Teil dazu beigetragen. Dadurch erreichten wir einen Schnitt von fast 45 km/h! Ich versuchte mehrmals weg zu kommen. 3 Teams, welche zu fünft oder sechst am Start waren, kontrollierten das Rennen geschickt und liessen mir fast keinen Spielraum. Ein paar Punkte konnte ich dennoch verbuchen. |
| 24. April, Giro di Festina |
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Das Feld musste Autos in Fahrtrichtung überholen. Ein Teil des Feldes links vorbei, der andere Teil rechts vorbei! Autos fuhren von den Seiten in die Strecke hinein und als noch einer mit 80 km/h ohne zu bremsen entgegen kam, war genug. Wir Fahrer protestierten und nach einer kurzen Diskussion mit der Polizei, brach der Rennleiter das Rennen nach gut 80 von total 150 km ab. Verständlich, denn diese Verantwortung hätte ich auch nicht übernehmen wollen! |
| 21. April, bin zu Hause |
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Da unser Flug von Istanbul nach Bologna im letzten Moment annulliert wurde, schaffte ich es nicht mehr an den Start zum Giro del Trentino. Nach einer fast 30 Stunden dauernden Reise von Alanya nach Antalya, Istanbul, Rom, Mailand, Chiasso und Rothrist, bin ich todmüde zu Hause angekommen. Nun habe ich ein paar Tage Zeit, um mich zu erholen. |
| 18. April, Türkei Rundfahrt |
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Ausser ein bisschen Windkante zu Beginn war es eine ruhige Etappe mit guten Strassen. Auf den letzten Kilometern dachte ich immer wieder an die 4 Massenstürze vom letzten Jahr. Seitlich versetzt fuhr ich viel im Wind mit einem Finger an der Bremse, um kein Risiko einzugehen. Erfreulicherweise ging alles gut. |
| 17. April, Türkei Rundfahrt |
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Die nur 114 km lange Etappe endete im Massensprint. Unterwegs waren die Strassen kurz nass, was bei diesem Belag unheimlich gefährlich ist. Mein Hinterrad rutschte auf der geraden Strasse hin und her! Zum Glück trocknete es wieder ab. Am Ende arbeiteten wir gut zusammen, um Siedler in eine aussichtsreiche Position zu bringen. Columbia fuhr zu schnell in die letzte Kurve, die gefährlich zu machte. Ein grosser Massensturz folgte. Ich traute mich nicht voll zu bremsen, da ich Angst hatte, auszurutschen. Anstatt auf dem Asphalt zu liegen, zog ich das Blumenbeet vor. Leider waren es stachelige Rosen, die meine Haut aufkratzten. Es sah schlimmer aus als es war :-) |
| 16. April, Türkei Rundfahrt |
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Ich kannte die Etappe vom letzten Jahr, doch die Strassen haben in der Zwischenzeit gelitten. Bald habe ich Blasen an den Händen und Füssen. Dazu bekam ich heute starke Rückenschmerzen. |
| 15. April, Türkei Rundfahrt |
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Mit 220 km war der Tag sehr lang, aber zum Glück für mich ruhig. Nach dem Sturz von gestern tat mir alles bisschen weh. |
| 14. April, Türkei Rundfahrt |
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Das war ein sch... Tag. Dabei hat er so gut begonnen. Ludi war in einer 3-er Fluchtgruppe. Dadurch mussten wir hinten nichts machen. |
| 13. April, Türkei Rundfahrt |
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Die Etappe war identisch mit der letztjährigen, wo es bei Regen so viele Stürze gab und auch mich bei der letzten Abfahrt erwischte. Wegen diesen Erinnerungen fuhr ich die Abfahrten bei manchmal fast 100 km/h wie ein Anfänger runter. Ich hatte Angst, aber eigentlich war es kein Problem. |
| 12. April, Türkei Rundfahrt |
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Ich bin geschüttelt, nicht gerührt. Der Belag hier in der Türkei auf der 2. Etappe ist nicht zum Radfahren geeignet. Meistens führte die Strecke über groben Rollsplitt, der erstens nicht rollt und zweitens kräftig schüttelt. |
| 11. April, Türkei Rundfahrt |
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Ich war sehr froh, dass wir zum Auftakt der Türkei-Rundfahrt in Istanbul nicht mehr die gefährliche Etappe vom letzten Jahr fahren mussten. Diesmal stand ein 6 km langes Einzelzeitfahren mit normalem Material auf dem Programm. Die kriminelle Kopfsteinpflasterabfahrt vom letztjährigen Rundkurs musste in umgekehrter Richtung hinauf ins Ziel bewältigt werden. |
| 5. April, Settimana Lombarda |
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Ein schöner Erfolg für unser Team Vorarlberg-Corratec zum Abschluss! |
| 4. April, Settimana Lombarda |
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Bei der zweiten Bergetappe regnete es leicht. Nebst der super Unterstützung von Rita und Wolfi, hatte ich heute eine zusätzliche Motivation. Mein Götti überraschte mich mit einem Besuch. |
| 3. April, Settimana Lombarda |
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Die erste Bergetappe habe ich gut überstanden. Die Anstiege waren nicht sehr steil, was mir entgegen kam. Durch eine starke Fluchtgruppe wurde das Team vom Leader gezwungen, den ganzen Tag ein hohes Tempo anzuschlagen. Zum Glück regnete es erst im Schlussanstieg. Damit blieb uns einiges erspart. |
| 2. April, Settimana Lombarda |
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Die zweite Flachetappe endete bei schönem Wetter im Massensprint. Sebastian Siedler holte für unser Team einen guten Rang in den ersten zehn. |
| 1. April, Settimana Lombarda |
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Heute beneidete uns wohl niemand des Berufes. Es schüttete aus vollen Kübeln bei 10 Grad. Bei einem Feld von fast 200 Fahrern ist das Gedränge besonders gross. Dazu eine verspritzte Brille, da muss man immer 100% konzentriert sein. Die flache Etappe wurde um eine Runde bzw. 20 km gekürzt, zum Vorteil der 3 Ausreisser, die durchkamen. Ich meinerseits war sehr froh über die Verkürzung. So nahm das Frieren endlich einmal ein Ende. |
| 31. März, Settimana Lombarda |
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Mit 6.6km vollgas bergauf ging die Settimana Lombarda los. Ein Bergzeitfahren ist besonders schwer, da du immer am Limit fahren musst, aber ja nie darüber. Sonst stehst du und kannst dich nicht mehr erholen. |
| 27. März, Settimana Coppi e Bartali |
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Zum Abschluss wartete wieder eine altbekannte Etappe mit sechs Anstiegen auf uns. Bereits beim ersten Berg drückte Colnago dermassen aufs Tempo, dass ich kurz vor dem Explodieren stand. Grosse Auswirkungen hatte die Aktion aber keine, da fast alles zusammen blieb. Danach wurde es rhythmischer und das erwartete Ausscheidungsfahren nahm seinen Lauf. |
| 26. März, Settimana Coppi e Bartali |
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Das Etappenprofil entsprach dem Gegenteil von gestern. Anstelle der Berge wurde der Wind zum Knackpunkt. Auf den letzten Kilometern zerriss es auf der Windkante das ganze Feld in kleine Gruppen. Dank der starken Hilfe von Silvere fanden Reto und ich in der zweiten Gruppe unterschlupf. Als es diese nochmals teilte waren wir beide in der dritten Gruppe. Ich gab nochmals alles, um Reto, der im Gesamtklassement gut drin liegt, zu unterstützen. |
| 25. März, Settimana Coppi e Bartali |
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Ein ganz hartes Stück ist hinter uns. Den ganzen Tag ging es rauf und runter. Gut 3000 Höhenmeter sammelten sich an! |
| 24. März, Settimana Coppi e Bartali |
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Mit meiner Erfahrung aus den letzten Jahren war mir klar, dass es heute richtig zur Sache geht. Ich schaffte es bei dieser Etappe noch nie in die erste grosse Gruppe. Das wollte ich heute ändern. |
| 23. März, Settimana Coppi e Bartali |
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Nach einem Jahr Pause sind wir wieder bei der Settimana Coppi e Bartali dabei. Am ersten Tag gab es gleich zwei Etappen. |
| 21. März, Leonding |
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Die Erfolgsmeldungen vom Team Vorarlberg-Corratec halten weiter an! Beim Saisonstart in Österreich bildete sich nach rund der Hälfte der 150 km eine vorentscheidende 15-er Spitzengruppe mit Beni und Reto. Meine beiden Teamkollegen liessen sich vom Regen und Dreck nicht aufhalten. Mit dem Sieg durch Beni, der damit auch das Leadertrikot im Tchibo Cup holte, und Reto auf dem 3. Rang war der Triumpf perfekt! |
| 14. März, Wie vor 3 Jahren! |
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Der Giro del Mendrisiotto, dieses Jahr als nationales Rennen ausgeschrieben, war eine willkommene Startgelegenheit. Bei wolkenlosem Himmel und 15 Grad bildete sich Mitte Rennen eine 5-er Spitzengruppe. |
| 6. März, Neue Sponsoren |
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Ihr habt es sicher schon bemerkt. Mit Stolz kann ich vier neue Partner meiner Homepage vermelden. Winforce und Top Level versorgen mich diese Saison mit hochwertiger Nahrungsergänzung, BBB rüstet mich nebst trendigen Brillen mit jeglichem Zubehör rund ums Velofahren aus und die Vibraplast AG aus Aadorf, Spezialisten für Lärmschutz, Schwingungsisolation, Schaumstofftechnik, Elastomer- und Kunststofftechnik sowie Antriebs- und Fluidtechnik, wird nebst der Homepage mein Trikot schmücken. Am 14. März werde ich beim Giro del Mendrisiotto am Start sein. Ich hoffe auf besseres Wetter als in Lugano und freue mich auf viele Fans. |
| 28. Februar, GP di Lugano |
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Der GP Lugano endete in einem Skandal! Schon früh bildete sich eine 26-er Spitze mit Camusso und Hubi von unserem Team. Als die Gruppe in der 3. Runde gestellt wurde, bildete sich eine neue, ca. 15 Mann starke Spitze. Ich befand mich im Hauptfeld. Im Aufstieg zum Monte Bré knallten die ersten Fahrer der Spitzengruppe in einer Linkskurve in ein entgegenkommendes Auto! Daraufhin stoppten alle Fahrer und wir wollten das Rennen abbrechen. Bei 6 Grad und Regen begann eine Diskussion mit den Kommissären. Total unterkühlt, entschied ich mich, mit den meisten Fahrern umzudrehen. |
| 27. Februar, GP Insubria |
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Bis zu den 2 Schlussrunden a gut 7 km mit einer Steigung von 2 km verbrachten wir ein ruhiges Rennen. Eine 5-er Spitzengruppe fuhr voraus und wurde wieder gestellt. |
| 20. Februar, Trofeo Laigueglia |
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Meine Form steigt weiter an. Während den gut 180 km galt es vier harte Anstiege zu bezwingen. Die ersten beiden kam ich gut mit. Beim dritten, etwas steileren Berg, bekam ich eine Lücke zu den Ersten. Diese konnte ich nach dem Kulminationspunkt mit einer Gruppe wieder schliessen. |
| 6. Februar, GP Costa Etruschi |
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Das erste Eintagesrennen wies keine grossen Hindernisse auf. Zu Beginn der 200km setzte sich Reto alleine vom Feld ab. Danach war es eine ruhige Fahrt. |
| 2. Februar, Giro Calabria |
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Bei der abschliessenden Flachetappe zeigte sich unser Beni (Benetseder) von seiner starken Seite. Nachdem gestern Silvere unser Team in der Spitzengruppe vertrat, fuhr Beni heute 130 km in einer Dreiergruppe voraus. Im Feld war es abgesehen von teilweise schlechten Strassen und Seitenwind ruhig. Es kam auf den nassen Strassen zum erwarteten Massensprint. Ich umkurvte den Massensturz und versuchte Hubi, der im Gesamten am besten platziert ist, aus der Gefahrenzone im Feld rauszuhalten. |
| 1. Februar, Giro Calabria |
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Heute Morgen stand ich ring auf. Erstmals ohne den Muskelkater in der hinteren Oberschenkelmuskulatur, den ich mir letzten Mittwoch im Hallentraining geholt hatte. Anfangs versuchte ich zweimal mit einer Attacke wegzukommen. Im starken Gegenwind war aber nicht viel auszurichten. |
| 31. Januar, Giro Calabria |
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Vor dem Start wollte ich am liebsten im Auto bleiben. Regen und zwischendurch Hagel bei 6 Grad Celcius liessen nichts gutes erwarten. Zum Glück besserte sich das Wetter dem Meer entlang Richtung Süden. Mit Sonnenschein stieg die Temperatur auf angenehme 15 Grad. Die Hauptschwierigkeit war ein kräftiger Seitenwind, doch das Feld blieb zusammen und es gab einen Massensprint. |
| 30. Januar, Giro Calabria |
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Zum Saisonstart in Kalabrien erhielten wir mit einem Berg mit 1000 m Höhenunterschied gut 20km vor dem Ziel eine schöne Herausforderung. Nach rund der Hälfte des Anstieges musste ich reissen lassen. Einsetzender Regen und zeitweise Hagel erschwerten die Abfahrt. Bäche überfluteten die Strassen. Trotz Thermogilet und Regenschutz war ich total unterkühlt. Mein ganzer Körper zitterte, wodurch ich das Rad fast nicht mehr kontrollieren konnte. Irgendewie schaffte ich es ins Ziel. |

