Berichte 2010/1

6. März, Neue Sponsoren

Ihr habt es sicher schon bemerkt. Mit Stolz kann ich vier neue Partner meiner Homepage vermelden. Winforce und Top Level versorgen mich diese Saison mit hochwertiger Nahrungsergänzung, BBB rüstet mich nebst trendigen Brillen mit jeglichem Zubehör rund ums Velofahren aus und die Vibraplast AG aus Aadorf, Spezialisten für Lärmschutz, Schwingungsisolation, Schaumstofftechnik, Elastomer- und Kunststofftechnik sowie Antriebs- und Fluidtechnik, wird nebst der Homepage mein Trikot schmücken.

Am 14. März werde ich beim Giro del Mendrisiotto am Start sein. Ich hoffe auf besseres Wetter als in Lugano und freue mich auf viele Fans.

28. Februar, GP di Lugano

Der GP Lugano endete in einem Skandal! Schon früh bildete sich eine 26-er Spitze mit Camusso und Hubi von unserem Team. Als die Gruppe in der 3. Runde gestellt wurde, bildete sich eine neue, ca. 15 Mann starke Spitze. Ich befand mich im Hauptfeld. Im Aufstieg zum Monte Bré knallten die ersten Fahrer der Spitzengruppe in einer Linkskurve in ein entgegenkommendes Auto! Daraufhin stoppten alle Fahrer und wir wollten das Rennen abbrechen. Bei 6 Grad und Regen begann eine Diskussion mit den Kommissären. Total unterkühlt, entschied ich mich, mit den meisten Fahrern umzudrehen.
Nach der Dusche erfuhr ich, dass rund 30 ganz schlaue Fahrer noch eine Runde, also total 4 anstatt der geplanten 5 Runden absolvierten und das Rennen gewertet wurde. Einige, die mit mir umdrehten, sollen auf der letzten Runde sogar einfach wieder ins Rennen eingestiegen sein!
Es tut mir leid, dass der GP Lugano so endete. Ein ganz grosses Dankeschön an die super Unterstützung meines Fan-Klubs. Ihr seid Spitze!

27. Februar, GP Insubria

Bis zu den 2 Schlussrunden a gut 7 km mit einer Steigung von 2 km verbrachten wir ein ruhiges Rennen. Eine 5-er Spitzengruppe fuhr voraus und wurde wieder gestellt.
Die 2 Schlussrunden waren schwerer als ich erwartet hatte. Meine Vorarlberg-Corratec Teamkollegen unterstützten mich vor dem Berg gut. Voll am Anschlag fehlte mir noch ein kleines bisschen für die erste grössere Gruppe. Hubert Schwab zeigte eine starke Leistung und fand darin unterschlupf. Er kam in den ersten 20 ins Ziel.
Nun hoffen wir morgen in Lugano auf die Gnade von Petrus. Es ist Regen bei 5 Grad angekündigt :-(

20. Februar, Trofeo Laigueglia

Meine Form steigt weiter an. Während den gut 180 km galt es vier harte Anstiege zu bezwingen. Die ersten beiden kam ich gut mit. Beim dritten, etwas steileren Berg, bekam ich eine Lücke zu den Ersten. Diese konnte ich nach dem Kulminationspunkt mit einer Gruppe wieder schliessen.
Beim letzten Anstieg fand ich den Rhythmus nicht sofort. Das Loch zur ersten Gruppe riss auf. Danach vermochte ich ein Stück lang das Tempo der Ersten zu halten, aber ich kam nicht mehr näher. Als Gegenwind aufkam, liess ich mich von der Gruppe hinter mir einholen. Zusammen fuhren wir über den letzten Bergpreis und ins Ziel.
Nun freue ich mich auf den Saisonstart nächstes Wochenende in der Schweiz. Wenn ich nochmals einen Sprung mache, liegt beim GP Insubria am Samstag etwas drin. Hoffen wir das Wetter spielt mit
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6. Februar, GP Costa Etruschi

Das erste Eintagesrennen wies keine grossen Hindernisse auf. Zu Beginn der 200km setzte sich Reto alleine vom Feld ab. Danach war es eine ruhige Fahrt.
Als einmal kurz Regen einsetzte wurde es nervös, da die Strassen sehr rutschig waren. Der grossteil des Feldes blieb aber zusammen. Reto wehrte sich tapfer, bis er 25km vor dem Ziel wieder gestellt wurde.
Im Massensprint half mir Hubi in eine gute Position. Für ganz nach vorne reichte meine Form noch nicht. Der Druck auf's Pedal hat sich aber schon deutlich verbessert. Zusammen mit Beni fuhr ich um den 20. Platz ein.

2. Februar, Giro Calabria

Bei der abschliessenden Flachetappe zeigte sich unser Beni (Benetseder) von seiner starken Seite. Nachdem gestern Silvere unser Team in der Spitzengruppe vertrat, fuhr Beni heute 130 km in einer Dreiergruppe voraus. Im Feld war es abgesehen von teilweise schlechten Strassen und Seitenwind ruhig. Es kam auf den nassen Strassen zum erwarteten Massensprint. Ich umkurvte den Massensturz und versuchte Hubi, der im Gesamten am besten platziert ist, aus der Gefahrenzone im Feld rauszuhalten.
Mit dem guten Tagesergebniss von Rene sowie Reto und Hubi in den ersten 20 des Gesamtklassementes können wir mit dem Start in die Saison zufrieden sein.

1. Februar, Giro Calabria

Heute Morgen stand ich ring auf. Erstmals ohne den Muskelkater in der hinteren Oberschenkelmuskulatur, den ich mir letzten Mittwoch im Hallentraining geholt hatte. Anfangs versuchte ich zweimal mit einer Attacke wegzukommen. Im starken Gegenwind war aber nicht viel auszurichten.
Als es nach 80 km in die Hügel ging schwanden meine Kräfte. Nach einem letzten Getränkeservice für meine Teamkollegen liess ich den Schlussanstieg ruhig angehen.

31. Januar, Giro Calabria

Vor dem Start wollte ich am liebsten im Auto bleiben. Regen und zwischendurch Hagel bei 6 Grad Celcius liessen nichts gutes erwarten. Zum Glück besserte sich das Wetter dem Meer entlang Richtung Süden. Mit Sonnenschein stieg die Temperatur auf angenehme 15 Grad. Die Hauptschwierigkeit war ein kräftiger Seitenwind, doch das Feld blieb zusammen und es gab einen Massensprint.
Eine Schrecksekunde erlebte ich 10 km vor dem Ziel. Als ich mir ein Gel in den Mund drückte, fuhr ich voll in ein Loch hinein. Es schlug mir fast den Lenker aus der Hand. Mit etwas Glück und einer starken Rückenmuskulatur konnte ich mich gerade noch auffangen.

30. Januar, Giro Calabria

Zum Saisonstart in Kalabrien erhielten wir mit einem Berg mit 1000 m Höhenunterschied gut 20km vor dem Ziel eine schöne Herausforderung. Nach rund der Hälfte des Anstieges musste ich reissen lassen. Einsetzender Regen und zeitweise Hagel erschwerten die Abfahrt. Bäche überfluteten die Strassen. Trotz Thermogilet und Regenschutz war ich total unterkühlt. Mein ganzer Körper zitterte, wodurch ich das Rad fast nicht mehr kontrollieren konnte. Irgendewie schaffte ich es ins Ziel.
Bereits in guter Form präsentierte sich Hubert Schwab von unserem Team Vorarlberg-Corratec. Er überquerte den Bergpreis mit den ersten
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