Resultate der Saison 2009

Elite - Team Volksbank
1.

Kriterium Hohenems

2.
Leonding
3.
GP Niederöstereich
5.

Schweizermeisterschaft Strasse

5.

6. Etp. Settimana Lombarda

5.

6. Etp. Türkei-Rundfahrt

6.
Schweizermeisterschaft Zeitfahren
7.

2. Etp. Tour de Suisse

7.
Paris - Bourges
8.

3. Etp. Dänemark-Rundfahrt

9.
GP de la Somme
10.
Giro del Mendrisiotto
12. Tour du Poitou Charentes Gesamt
14. Vattenfall Cyclassics Hamburg
Saisonanalyse 2009

Nachdem mir im letzten Jahr ein Sieg fehlte, trainierten wir diese Saison wieder intensiver an meinen Sprintfähigkeiten, welche schon immer eine Stärke von mir waren. Dadurch erreichte ich zu Beginn der Saison einige gute Platzierungen. Das Highlight war die Eroberung der Gesamtführung im Tschibo-Cup, der Österreichischen Rad Top Liga.

Im Hinblick auf die Saisonhöhepunkte im Juni verbrachte ich anfangs Mai rund 20 Tage auf dem Säntis. Auch ein schwerer Zusammenstoss während dem Training mit einem PW die Schwägalp hinunter konnte mich nicht bremsen. Nach einer Nacht im Spital Wil kehrte ich auf den Säntis zurück und forcierte das Training wieder. Nach dem Höhentrainingslager fehlte mir die Konstanz. Ich fühlte mich unsicher auf dem Rad. Bei den Etappenrennen hatte ich nebst guten auch immer schlechte Tage. Es war nicht möglich, aufs Gesamtklassement zu fahren. Trotz des 7. Platzes in Davos während der Tour de Suisse, wo wenig zur Sensation fehlte, vermochte ich nicht die gewünschten Leistungen zu bringen. Dies nagte am Selbstvertrauen, was mir wiederum bei den Schweizermeisterschaften einen besseren Rang verwehrte. Nach einer Pause im Juli, mit neuer Motivation, begann ich frisch aufzubauen. Mit dem Ziel Weltmeisterschaften in Mendrisio vor Augen, trainierten wir viel in den Alpenpässen. Mein Niveau verbesserte sich von Rennen zu Rennen. Das Verhältnis von Belastung und Regeneration passte wieder zusammen. Die Sicherheit war zurück. Da nur sechs Schweizer an der WM starten konnten, letztes Jahr waren es noch neun, reichte es für mich nicht ins Aufgebot. Dank der Verbesserung im Sprint errang ich im Herbst nochmals gute Platzierungen, wie den 7. Rang bei Paris-Bourges, unserem letzten Rennen. Bei den langen Bergen habe ich persönliche Limiten erkannt. In Zukunft richte ich meine Konzentration auf hügelige Klassiker. Zusätzlich will ich mich im Sprint weiter verbessern, um Rennen für mich zu entscheiden.

Die Durchfahrt in Aadorf mit der Tour de Suisse genoss ich dieses Jahr in vollen Zügen. Es war der schönste Moment der Saison. Da ich alleine rund 100 m vor dem Feld kam, erkannten mich die meisten der sehr zahlreichen Zuschauer. Emotionen sprangen über, ich bekam Hühnerhaut und die Schmerzen in den Beinen waren vergessen.

Rankings-Europa Tour 2009
Datum
Pos
Diff
Pkt
25.10.
389
+
110
42
25.09.
499
+
62
30
25.08.
561
-
48
20
25.07.
513
+
86
18
25.06.
596
-
107
8
25.05.
489
-
147
8
25.04.
342
-
-
8