Ein weiterer Tag mit der erfolgreichen Verteidigung des Leadertrikots ist überstanden. Am Anfang war die Etappe hektisch, bis sich endlich eine aus 4 Mann bestehende Spitze absetzte. Danach machten meine Teamkollegen und die Polen das Tempo. Ich durfte mich noch etwas zurückhalten, damit ich Mares zum Schluss wieder möglichst lange zur Seite stand. Als es gegen Ende zum einzigen Bergpreis des Tages hinaufging, wurde im Feld nochmals attackiert. Es kam niemand mehr weg, aber viele, unter anderem auch meine Teamkollegen, verloren den Anschluss.
Auf den letzten 35km gaben 2 Polen und ich nochmals Vollgas, um der 4er Spitze nicht zu viel Vorsprung zu lassen. Der Beste war immerhin 11. im Gesamtklassement.
Ich denke morgen wird sich die Rundfahrt entscheiden...
Nach dem Rennen hatte wir noch einen gut zweistündigen Transfer mit dem ganzen Tourtross zum Hotel. Der Weg führte auf schmalen Strässchen den Felsen entlang. Wieder jubelten und winkten uns hundert Tausende von Zuschauern zu.
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