Berichte 2007

Berichte 2007/02

9. August, GP di Camaiore
Nach dem Schock letzten Sonntag geht's wieder aufwärts. Ich hatte etwas schlechtes gegessen. Anfangs dieser Woche hatte ich auch noch Magenprobleme, doch es ging von Tag zu Tag besser.
Im Rennen folgte nach 60 flachen Kilometern ein 24 km langer Rundkurs mit einem Berg, den wir 6 mal erklimmen mussten. Ich fühlte mich im Grossen und Ganzen wieder normal. Hintenraus fehlte mir allerdings das Benzin. Das zweitletzte Mal über den Berg konnte ich der ersten Gruppe nicht mehr folgen.
5. August, Giro dell'Appeninno
Heute ging bei mir gar nichts. Die erste Attacke fuhr ich noch mit, doch ich merkte sofort, dass etwas nicht stimmt. Mir wurde übel und ich hatte keine Kraft. Bei der ersten Steigung musste ich ausklinken. Sobald das Tempo gesteigert wurde hatte ich das Gefühl mich übergeben zu müssen. Bei der zweiten Steigung stieg ich vom Rad. Es machte keinen Sinn mehr.
29. Juli, Brixia Tour
Trikot erfolgreich verteidigt!
Auf der letzten Etappe wurde ich gleich zu Beginn gefordert. Mit der ersten Attacke setzten sich 3 Fahrer ab. Ich musste sofort reagieren da der einzige Fahrer, der mir das Trikot noch streitig machen konnte, dabei war. So schloss ich die Lücke und es setzten sich 4 andere Fahrer ab. Damit war mein Trikot im trockenen.
Ansonsten verbrachte ich die ruhigste Etappe dieser Rundfahrt, wobei ich mich schon auf die Siegerehrung freuen durfte ;-)
Diese Rundfahrt war optimal um nach der Rennpause wieder in Schwung zu kommen. Bei den nächsten Rennen hoffe ich langsam vom Höhentrainingslager profitieren zu können.
28. Juli, Brixia Tour
Perfekter Tag!
Erneut erwischte ich die richtige Fluchtgruppe und sicherte mir alle 3 Zwischensprints. Da der Leader dieser Wertung nicht in der Spitze war, übernahm ich dadurch die Führung in diesem Spezialklassement. 15km vor dem Ziel, hinauf auf 1800m über Meer, wurden wir wieder eingeholt. Danach war die Luft so richtig draussen. Wenn man sich im Ziel allerdings in ein Leadertrikot einkleiden lassen darf ist eine Bergankunft ganz gut zu ertragen :-D
27. Juli, Brixia Tour
Die 2 Etappen waren recht stressig. Am Morgen fuhren wir 80 km mit einem Durchschnitt von 50km/h! Ich war noch müde von der Flucht am Vortag und musste im Kampf ums Trikot der Zwischensprints einige Punkte Rückstand in Kauf nehmen.
Am Nachmittag lief es mir bei heissen 35 Grad besser. Ich konnte wieder einen Punkt aufholen.
26. Juli, Brixia Tour
Optimaler Start in die 2. Saisonhälfte! Auf der ersten Etappe fand ich Unterschlupf in der 5-köpfigen Spitzengruppe. Rund 25km vor dem Ziel, hinauf zum letzten Bergpreis, wurden wir wieder gestellt.
Leider verpasste ich das Trikot für die Zwischensprints hauchdünn. Das wäre noch das Tüpfchen aufs i gewesen. Mein Teamkollege Bailo holte im Ziel den starken 2. Rang.
Damit habe ich mein Hauptziel für diese Rundfahrt schon erreicht.
Höhentrainingslager vom 9.- 23. Juli:
Die letzten 2 Wochen habe ich mich gut auf den 2. Teil der Saison vorbereitet. Zuerst schlief ich eine Woche auf dem Säntis und trainierte im Appenzellerland, danach zügelte ich nochmals für eine Woche auf den Berninapass. Die Bedingungen waren optimal für lange Ausfahrten bis zu 7 Stunden.
Den nächsten Renneinsatz (Brixia-Tour) möchte ich zum weiteren Aufbau nutzen, um später nochmals das eine oder andere Topergebniss zu erzielen.
1. Juli, Schweizermeisterschaft Strasse
Die SM war nach dem Rückzug von Phonak zwar offener als die letzten Jahre, der Rennverlauf blieb aber der selbe. Schon in der 2. von 12 Runden bildete sich die vorentscheidende Spitzengruppe. Ich hatte zu Beginn des Rennens keine guten Beine und musste die Gruppe dadurch ziehen lassen.
Als es mir allmählich besser lief steigerte ich mit einigen Profis den Rythmus im Feld, sodass wir nur noch zu fünfzehnt waren. Da wir nicht optimal harmonierten, blieb der Vorsprung der Spitzengruppe immer auf über 2 Minuten. Runde für Runde zehrte die anspruchsvolle Strecke an den Kräften und ich sah ein, dass das Unterfangen erfolglos ist. Den Titel holte sich Beat Zberg. Ich gönne ihm diesen Erfolg von Herzen. Er hatte es die letzten Jahre schwer gegen die zahlenmässige Übermacht von Phonak.
Mit diesem Rennen ging mein sehr erfolgreicher erster Teil der Saison vorbei. Ich freue mich auf die bevorstehende Pause und werde für den Herbst neue Ziele anvisieren.
24. Juni, Kriterium Schaffhausen
Das Kriterium wurde durch eine spezielle Konstellation geprägt. Die ersten Runden lief es für mich recht gut. Ich sammelte einige Punkte und konnte noch vor Rennhälfte mit einer Gruppe einen Rundengewinn realisieren. Etwas unglücklich war, dass sich hinter uns nochmals 4 Fahrer vom Feld absetzten, die den Rundengewinn nicht sofort vollzogen. Dadurch sammelten sie fleissig Punkte und machten dann erst kurz vor Ende des Rennens den Rundengewinn perfekt.
Ich versuchte immer wieder aus dem Feld zu attackieren, bekam aber keine Unterstützung. So konnte ich mich aber immerhin gut zeigen und vor den Schweizermeisterschaften nochmals richtig belasten.
16. Juni, Slovenien Rundfahrt
Nur wenig fehlte und wir hätten unseren Etappensieg in der Tasche gehabt.
Während der ganzen Etappe schauten wir, dass niemand weg fuhr. Im Massensprint setzten wir auf unsere Rakete Borut, hatten mit Marzoli aber auch noch einen Joker. Auf den letzten Kilometern brach ein heftiges Gewitter aus. Auf den Strassen stand das Wasser und die Kurven wurden zur Rutschpartie.
So kam es wie fast immer bei diesen Verhältnissen in der letzten Kurve zum Massensturz. Unsere Sprinter blieben auf dem Rad und wurden 2. und 3. Zwei schöne Platzierungen auf dem Treppchen zum Schluss.
Mir lief es heute besser. Während der Etappe wurde ich wieder hungrig und verzehrte alles was ich in die Finger bekam. Nun werde ich die nächsten 2 Wochen versuchen mich nochmals gut auf die SM vorzubereiten.
15. Juni, Slovenien Rundfahrt
Auf der Königsetappe kämpfte ich um überhaupt ins Ziel zu kommen. Es plagen mich Bauch- und leichte Kopfschmerzen. Ich wollte aber nicht aufgeben, da wir morgen mit Borut noch die Etappe gewinnen können.
Mit Mühe kam ich in der ersten Gruppe bis unten an den Schlussaufstieg. Danach fuhr ich gemühtlich im 'Gruppetto' ins Ziel.
14. Juni, Slovenien Rundfahrt
Auch heute reichte es nicht für einen Etappensieg für unser Team.
Schon nach wenigen Kilometern riss Borut die Kette. Just in diesem Moment ging es auf die Windkante und wir liessen viele Körner, um ihn wieder ins Feld zu bringen.
Den letzten Bergpreis hinauf attackierte Nibali und fuhr solo weg. Zusammen mit anderen Teams versuchten wir auf den letzten 20 km das Loch nochmals zu schliessen, doch Nibali fuhr solo ein. Auch wenn wir Nibali wieder eingeholt hätten, wäre nichts aus dem erhofften Etappensieg geworden. Liquigas holte sich auch den 2. Platz.
13. Juni, Slovenien Rundfahrt
Die Etappe verlief recht ruhig. Meinen Beinen war es recht so. Erst auf den letzten 50 km mussten wir 3 Steigungen bezwingen. Über die Letzte, 20 km vor dem Ziel, hatte ich mit unserem Leader Borut ein kleines Loch zur ersten Gruppe. In der Abfahrt brachte ich ihn wieder nach vorne.
Der letzte Kilometer führte mit 10% Steigung ins Ziel. Ich platzierte Borut und Solari, der als einziger von uns in der ersten Gruppe über den letzten Berg kam, optimal für den Schlussanstieg. Leider reichten ihre Kräfte auch nicht mehr für eine Spitzenplatzierung.
12. Juni, Slovenien Rundfahrt
Das erste Teilstück führte vom Regen in die Sonne. Es kam zum erwarteten Massensprint. Wir arbeiteten viel für Borut, doch leider reichte es nicht nach ganz vorne.
Ich fühlte mich noch müde von Gippingen. Erst gegen Ende des Rennens gingen die Beine langsam auf.
10. Juni, Gippingen
Von Beginn weg fuhr ich sehr aktiv, da ich die entscheidende Gruppe keinesfalls verpassen wollte. So fand ich immer wieder Unterschlupf in der Spitze, wurde aber jeweils wieder gestellt. Als dann die richtige Gruppe lief war ich einen Moment blockiert. Der Vorsprung betrug bald 3min. Das wollte ich nicht auf mir sitzen lassen und attackierte. Zu Dritt kamen wir der Spitze immer näher und schlossen in der drittletzten Runde endlich auf. Dieser Effort kostete viele Körner und da schon 2 Teamkollegen in der Spitze waren, setzten wir auf sie.
In der letzten Runde fuhren am Berg 4 Fahrer weg. Darunter unser Ferrara, der am Ende starker 2. wurde. Kurz vor dem Ziel löste sich noch ein Fahrer mit unserem Solari. Dahinter gewann ich den Sprint der Gruppe, wodurch ich es etwas bereute, dass wir die Gruppe nicht zusammen hielten.
Damit gelang mir eine weitere wichtige Spitzenplatzierung. Die Anfeuerungsrufe vom Strassenrand her waren Weltklasse. Es lief mir kalt den Rücken runter und kribbelte in den Beinen. Dieses Rennen würde ich gerne einmal gewinnen. Vielen Dank an alle Fans!!!
4. Juni, Training wieder aufgenommen
Letzte Woche hatte ich mit einer Magenverstimmung zu kämpfen. Während drei Tagen war mir übel und der Appetit blieb aus. Unter diesen Umständen trat ich mit dem Training etwas kürzer. Auf das Wochenende hin konnte ich wieder normal essen und auch der Druck auf das Pedal kam wieder zurück.
Um im Rhythmus zu bleiben startete ich am Sonntag noch in Rothenburg am nationalen Eliterennen. Dabei lief es schon wieder recht ordentlich. Hinter einer 5-er Spitzengruppe setzte ich mich mit einem anderen Fahrer vom Feld ab. Das Loch zur Spitze konnte ich während rund 25km nicht mehr schliessen, aber wir behaupteten uns vor dem Feld.
Diese Woche werde ich nochmals an der Form feilen, um am Sonntag in Gippingen vor heimischem Publikum eine gute Figur abzugeben.
20. Mai, Rheinland-Pfalz Rundfahrt
Leider haben wir die Gesamtwertung verloren, doch es gab einen anderen Grund zum jubeln - mein 2. Saisonsieg!!
Beim 1. Sprint um die Zeitgutschriften konnten wir das Team T-Mobile, die das Rennen von Beginn weg kontrollierten, noch überlisten. Doch beim 2. Bonifikationssprint holte sich Ciolek 3 Sekunden und übernahm damit die Gesamtführung. Damit wurde uns auch die Verantwortung abgenommen.
Ich fragte unseren Leader, ob ich attackieren darf und er gab mir grünes Licht. Auf dem letzten Kilometer fand ich einen goldigen Moment, in dem keine Mannschaft Tempo machte und hinter mir riss eine Lücke auf. Meine Beine wurden dicker und dicker. Mein Tempo immer langsamer. Mit dem Sieg vor Augen rettete ich mich knapp ins Ziel. Was für ein Gefühl!
19. Mai, Rheinland-Pfalz Rundfahrt
Arbeitsreicher Tag mit Happyend.
Es war sehr schwierig das Rennen zu kontrollieren. Wir wollten eine kleine Fluchtgruppe fahren lassen. Da die ersten 100km ganz flach waren, versuchte jeder Hinderste und Letzte weg zu kommen. Es bildeten sich immer zu grosse Gruppen und wir mussten das Loch wieder schliessen.
Erst zum ersten Bergpreis gab es eine 10er Spitze. Darin waren 2 gefährlich für das Gesamtklassement. Wir konnten sie also nicht an die lange Leine lassen und schlossen die Lücke erneut.
Gut 30km vor dem Ziel attackierten für das Gesamtklassement ungefährliche Fahrer. Wir liessen sie ziehen und es reagierte T-Mobile, die den Etappensieg und die Zeitgutschrift für Ciolek holen wollten. Dieser lag nur eine Sekunde hinter Celli.
Zu diesem Zeitpunkt war mein Arbeitstag zu Ende. Ciolek wurde 4. und holte somit keine Zeitgutschrift. Mit vereinten Kräften verteidigten wir das Leadertrikot.
18. Mai, Rheinland-Pfalz Rundfahrt
3. Saisonsieg für das Team LPR!
Auf dem schweren dritten Teilstück waren wir in allen Fluchtgruppen vertreten. Nach rund der Hälfte der Etappe bildete sich am Bergpreis eine 16er Spitzengruppe. Wir waren mit drei Fahrern gut vertreten. Es war die entscheidende Gruppe, leider ohne mich.
Im Finale legte unser Luca Celli ein Solo hin, das uns den Etappensieg brachte. Zudem holte er sich um eine Sekunde auch noch das Leadertrikot!
Morgen werden wir alles geben, um die Gesamtführung zu verteidigen. Das wird ein arbeitsreicher Tag.
17. Mai, Rheinland-Pfalz Rundfahrt
Ein weiterer Tag im Regen. Diesmal zog ich etwas mehr Kleider an, damit ich nicht mehr so kalt hatte wie gestern. Zu Beginn wurde die Etappe recht schnell gefahren. Ich hielt mich immer beim Leader des Rennens auf. Nachdem sich eine 3er Spitzengruppe mit unserem Chiarini bildete, war das Tempo raus.
Erst kurz vor dem Ziel wurden sie wieder gestellt und es kam zum Massensprint. Ich hatte grosse Probleme mit der Sicht und dem Bremsen. Am Ende war ich froh heil im Ziel zu sein.
16. Mai, Rheinland-Pfalz Rundfahrt
Wie die Romandie am Samstag aufhörte, ging es heute weiter - kalt und nass! Ich setzte keine grossen Akzente. Meine Beine drehten noch nicht so gut.
Auf dem letzten Kilometer arbeitete ich für Marco, der den Sprint fahren wollte. Rund 300m lang führte ich das Feld mit knapp 60km/h an. Das tat meinen Beinen gut für morgen..
6. Mai, Tour de Romandie
Für das Zeitfahren nahm ich mir nichts vor. Zum Einen sind meine Batterien nach der gestrigen Flucht leer und zum Anderen machte ich letztes Jahr auf dieser Stecke schlechte Erfahrungen.
Ich teilte mir das Rennen gut ein, fuhr mässig bis zur Schlusssteigung und drückte dann drauf. Anders kommst du diese steilen Rampen in Lausanne nicht hoch. So kam ich, glaube ich, schneller durch als letztes Jahr, wo ich alles voll am Anschlag kurbelte.
Damit ging mein erster Saisonhöhepunkt zu Ende. Ich bin zufrieden mit meiner Tour de Romandie und glaube, eine gute Visitenkarte abgegeben zu haben.
5. Mai, Tour de Romandie
Was mir gestern misslang, klappte heute bei der Königsetappe. Nach der Abfahrt des ersten Bergpreises setzte ich mich mit 2 Fahrern vom Feld ab. Bei strömendem Regen und Kälte schlossen wir zu Dritt zu der bereits bestehenden Flucht auf.
Den Rest des Tages machte ich beste Werbung für unser Team und mich. Erst kurz vor dem Schlussanstieg holte uns das erste Feld ein. Ich fasste noch die Regenschütze von Roger und Nacho. Danach wurde ich durchgereicht. Meine Beine waren leer und die Show vorbei.
Trotz allen Strapazen und der Angst in den Abfahrten immer am Limit zu sein, bin ich überglücklich, dass ich mich in der Pro Tour nochmals zeigen konnte.
4. Mai, Tour de Romandie
Ich liess viele Kräfte um die Fluchtgruppe zu erwischen. Das Rennglück stand mir aber leider nicht zur Seite. Es setzten sich 3 Fahrer ab, zu denen ich den Anschluss verpasste. Sie machten den Sieg unter sich aus.
Gegen Ende der Etappe hatte ich keine guten Beine mehr. So half ich Roger und Nacho, damit sie in einer guten Position in die Schlusssteigung fuhren.
3. Mai, Tour de Romandie
Heute hatte ich nicht die besten Beine. Vor allem zu Beginn der Etappe musste ich leiden. Den ersten Berg fuhr ich am Anschlag hoch.
Danach beruhigte sich das Rennen und meine Beine wurden besser, ja sogar gut. Nach dem letzten Bergpreis wagte ich eine Attacke, um mich zu zeigen. Einige Kilometer lag ich mit einem Quick-Step Fahrer vor dem Feld.
Im erwarteten Massensprint holte unser Borut einen super 2. Rang! Das ist für uns wie ein Sieg ;-)
2. Mai, Tour de Romandie
Nach dem missglückten Auftritt von gestern setzte ich mich heute gut in Szene. Über die 4 Steigungen von je 4-5km Länge konnte ich mit den Besten mithalten. Da der letzte Bergpreis noch 30km vor dem Ziel war, blieb eine recht grosse Gruppe zusammen.
Im Sprint holte ich erneut eine top Platzierung. Es fehlt nicht viel, um wieder einmal den Sprung aufs Podest zu schaffen ;-)
1. Mai, Tour de Romandie
Der Prolog gelang mir nicht nach Wunsch. In fast allen Kurven der Abfahrt blockierte mein Hinterrad auf dem holprigen Belag beim Anbremsen. Dadurch versteuerte ich mich und fuhr weit weg von der Ideallinie. Aber auch auf dem Rest der Strecke verlor ich zuviel Zeit.