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Berichte 2009/01
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| 30. Mai, Bayern Rundfahrt |
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Im Zeitfahren merkte ich bald, dass der nötige Zug fehlte. Dadurch war es sinnvoller, einige Körner für morgen zu sparen. |
| 3. Mai, Bad Erlach |
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Anstatt in Frauenfeld für Furore zu sorgen, fuhren wir vom Team Vorarlberg-Corratec in Österreich die nationale Konkurrenz in Grund und Boden. |
| 1. Mai, Frankfurt |
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Als Kapitän unseres Teams Vorarlberg-Corratec gestartet, bekam ich die volle Unterstützung. Das sportliche Tempo vom Start weg erlaubte keine Pinkelpause, was mich während den 190 km fast zum Platzen brachte! |
| 29. April, kein Start in Frauenfeld |
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Leider darf ich in Frauenfeld nicht starten. Nach unserem ersten Saisonhöhepunkt am 1. Mai in Frankfurt (ab 15:00 Uhr live im hr Fernsehen), muss ich zur Verstärkung des Teams direkt nach Österreich weiterreisen. Dort findet am Sonntag in Bad Erlach der 2. Lauf des Tschibo Cups statt. Ein wichtiges Rennen für unsere Teamsponsoren. |
| 19. April, Türkei Rundfahrt |
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Erster Saisonsieg für das Team Vorarlberg-Corratec und starke Schmerzen für mich! Der Massensprint auf der letzten Etappe war ein pures Massaker. Auf den letzten 3 km ereigneten sich zahlreiche Stürze. Ich gab alles, um Sebastian zu helfen. Da hängte sich auf dem letzten Kilometer ein Bulgare direkt vor mir am Hinterrad des vorderen Fahrers auf. Er knallte auf den Boden und ich flog über ihn hinweg. Sebastian kam heil durch und gewann den Sprint souverän. |
| 18. April, Türkei Rundfahrt |
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Heute ging's ab wie die Feuerwehr und gleich auf die Windkante! Mit 114 km ein kurzes, aber heftiges Teilstück. Ich hatte Mühe in Schwung zu kommen. Vorne setzten sich ca. 25 Fahrer aus fast allen Teams ab, wodurch das Rennen gelaufen war. Wir wurden durch Pascal vertreten, der als 14. ankam. |
| 17. April, Türkei Rundfahrt |
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Während fast 100 km jagten wir durch die Gegend. Ein Angriff am anderen. Wir Vorarlberg-Corratec Fahrer wechselten uns super ab und waren in allen grösseren Gruppen präsent. Schlussendlich setzten sich 2 Mann ab und ehrlich gesagt war ich froh, kehrte Ruhe ein. |
| 16. April, Türkei Rundfahrt |
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Trotz Sturzverletzungen und tropfender Decke habe ich sehr gut geschlafen. Das Ziel unseres Teams Vorarlberg-Corratec war ein Mann in der Fluchtgruppe unter zu bringen, da diese mit grosser Bestimmtheit ins Ziel kam. Ich versuchte es tausend mal, aber schlussendlich blieben wir erfolglos. |
| 15. April, Türkei Rundfahrt |
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Gestern dachte ich, es kann nur besser werden, aber ich habe mich getäuscht. Auf den nassen Strassen war das Velo kaum zu steuern. In den Kurven rutschten wir von Steinchen zu Steinchen. Ein Sturz folgte dem andern. Ich meisterte die Aufstiege sowie die Abfahrten gut und befand mich in der 2. Gruppe. 4km vor dem Ziel erwischte es mich auch noch :-( In der letzten Abfahrt war es wieder trocken. Da überraschte uns, wie zuvor die zwei Spitzenfahrer, eine Linkskurve mit Wasser in der Fahrbahn. Zu Viert rutschten wir weg. |
| 14. April, Türkei Rundfahrt |
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Die vergangene Nacht im 5 Sterne Hotel am Meer war ein Traum. Da komme ich wieder ins schwärmen. |
| 13. April, Türkei Rundfahrt |
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Die Nacht im Hilton Hotel von Izmir war Erholung pur. Ein riesen Bett, dazu Aussicht auf Land und Meer vom 27. Stock! Das Material, welches mit Lastwagen von Istanbul her transportiert wurde traf spät, aber noch rechtzeitig ein. |
| 12. April, Türkei Rundfahrt |
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Der Auftakt zur Türkei Rundfahrt bildete ein gefährlicher Rundkurs im Zentrum von Istanbul. In der 3. von 14 Runden löste sich eine grosse Gruppe in der Abfahrt mit Kopfsteinpflaster. Ich fuhr vorsichtig und verpasste den Anschluss. |
| 5. April, Settimana Ciclistica Lombarda |
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Heute Morgen verspührte ich keine Lust zum Radfahren. Um 5:15 Uhr riss uns der Wecker aus dem Tiefschlaf. Um diese Zeit verzichtet man gern auf die Pasta. |
| 4. April, Settimana Ciclistica Lombarda |
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Die Königsetappe mit dem steilen Colle Maddalena ging ich ruhig an. Aus den letzten beiden Jahren weiss ich, dass ich nicht mit den Besten drüber komme. |
| 3. April, Settimana Ciclistica Lombarda |
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Bei der ersten Bergetappe begleiteten uns Sonnenstrahlen und angenehme Temperaturen. Über den letzten Anstieg hielt ich die erste Gruppe. Zu meiner Verwunderung war auch Petacchi mitdabei, der sich den Sieg holte. Ich hatte im Sprint noch genügend Druck, um einige Plätze gut zu machen. Hoffentlich reichte es in die Topten. Mit meinem Formstand bin ich zufrieden. |
| 2. April, Settimana Ciclistica Lombarda |
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Regen, schmale Strassen und viele Kurven sorgten für einen ungemütlichen Tag. Ich war nicht so gut drauf. |
| 1. April, Settimana Ciclistica Lombarda |
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Die Fahrt zum Start der 2. Etappe entlockte mir kein Lächeln. Regen klatschte an die Windschutzscheibe bei kühlen 10 Grad. Kaum angekommen begann es aber abzutrocknen und bis ins Ziel zeigte sich sogar noch die Sonne ;-)
Das heutige Profil beinhaltete keine grossen Schwierigkeiten. Bei einem Feld von fast 200 Mann muss man aber stets wachsam sein. Gerade bei der Settimana Lombarda, wo immer sehr viele Autos eine Strassenseite blockieren. Im Massensprint unterstützte ich Sebastian, der ganz knapp am Podest vorbei fuhr! Es macht richtig Spass, mal einen guten Sprinter in Italien dabei zu haben. |
| 31. März, Settimana Ciclistica Lombarda |
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Start zur Settimana Lombarda mit einem Mannschaftszeitfahren. Auf dem Weg zum Start, mit dem Fahrrad versteht sich, nahmen wir den einen oder anderen Umweg in Kauf. Es ist halt schon eine Weile her, als wir letztes Jahr am gleichen Ort das Zeitfahren hatten. Dafür waren wir bereits gut aufgewärmt.
Die Harmonie passte gleich nach dem Start. Gegenüber letztes Jahr war richtig Zug im Vorarlberg-Corratec Team. Auf die Ersten verlieren wir zwar immer noch viel, aber die rote Laterne von 2008 sind wir los :-) |
| 29. März, Schöner Einstand im Tschibo-Cup |
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6 Grad und starker Regen veranlassten die Jury die Strecke von 7 auf 5 Runden zu verkürzen. Zum Glück dachte ich, als mein Körper nach 50 Kilometern zitterte. Nun, Angriff ist das Beste gegen die Kälte! 2 Runden bzw. 40 km vor Schluss setzte ich mich mit 5 Fahrern vorentscheidend ab. Schade war kein Teamkollege von Vorarlberg-Corratec dabei. |
| 23. März, Verleihung des Aadorfer Anerkennungspreises 2008 |
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Am vergangenen Freitag, den 20. März, wurden herausragende Leistungen der Aadorfer Bevölkerung vom vergangenen Jahr ausgezeichnet. Bei dem gelungenen Anlass war ich in der Kategorie Einzelpersonen nominiert. Mit Severin Kasper bei den Nachwuchstalenten wurde erfreulicherweise ein weiterer Velorennfahrer nominiert. Das Rennen machten aber schlussendlich andere. Unser Käserweltmeister Bernhard Näf durfte sich als Sieger feiern lassen.
Beim anschliessenden Apéro kam es zu einigen interessanten Gesprächen. Ein Lob an die Kommission Kultur, Freizeit und Sport unter der Leitung von Stefan Bannwart für die Organisation dieses tollen Anlasses.
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| 15. März, Giro del Mendrisiotto |
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Mit der Nationalmannschaft bei der Hauptprobe vor den Weltmeisterschaften zu starten, erfüllte mich mit besonderem Stolz. Vom Start weg zeigten wir unser Nationaltrikot in jeder Fluchtgruppe. Einen besonders starken Eindruck hinterliess Reto Hollenstein, der lange zu zweit an der Spitze lag.
3 Runden vor Schluss nahm das Cérveloteam das Zepter in die Hand. Sie steigerten das Tempo, bis am Ende nur noch rund 15 Fahrer übrig blieben. Ich hatte keine Mühe, dem Rhytmus zu folgen. Mit einer trockenen Attacke setzte sich der Sieger vom Cérveloteam kurz vor dem Ziel alleine ab. Im Sprint um Platz 2 fehlte mir aufgrund der vielen Trainingsstunden die Spritzigkeit. Für die Topten hat's glaube ich gerade noch gereicht. |
| 1. März, GP Lugano |
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Das hatte leider nicht viel mit der Sonnenstube der Schweiz zu tun. 5 harte Stunden im Regen bei 10 Grad nagten an den Kräften.
Um meine Gesundheit nicht noch mehr zu strapazieren, packte ich mich dick ein. Neopren-Überschuhe, Wärmecreme und Beinstulpen, eine kurze Thermohose, ein Unterleibchen, Kurz- und Langarmtrikot, ein Thermogilet, den Regenschutz, ein Stirnband und Thermohandschuhe. Bergauf war es ein bisschen viel Bekleidung, dafür musste ich sonst während der Fahrt nicht frieren. Für mein zweites Ziel, möglichst viele Rennkilometer zu sammeln, war ich froh um die Unterstützung meines Fan-Clubs. Sie puschten mich, auf die Zähne zu beissen und nicht aufzugeben. Total in der Krise, sah ich mit Genugtuung die weiss-schwarzkarrierte Flagge. |
| 28. Februar, GP del Insubria |
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Noch etwas geschwächt von einer Erkältung kam mir das einfache Streckenprofil entgegen. Bei Sonnenschein und 15 Grad rollte ich den ganzen Tag im Feld mit.
Das Finale mit einer Rampe 4 km vor dem Ziel in Lugano entsprach meinem Geschmack. Ich hielt die erste Gruppe, kam im Sprint aber nicht mehr ganz nach vorne. |
| 15. Februar, Giro di Grosseto |
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Auf dem letzten Abschnitt investierten wir alle Kräfte, um in der Spitzengruppe vertreten zu sein. Reto Hollenstein erwischte den richtigen Abgang und machte super Werbung für Vorarlberg-Corratec.
Auf den schweren Schlussrunden mit dem Ziel in Massa Marittima hielt ich nicht mehr lange mit den Ersten mit und beendete das Rennen frühzeitig. Die letzten drei Tage waren ein optimales Training bei Sonnenschein und Temperaturen über 10 Grad. Wer da zu Hause im Schnee blieb, ist selber Schuld ;-) |
| 14. Februar, Giro di Grosseto |
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Wo vor einem Jahr die Zielankunft wegen zu engen und zu kurvigen Strassen annuliert wurde, spielte sich auch heuer bei neuer Streckenführung kurioses ab.
Die Vorentscheidung beim längsten Teilstück über 213 km fiel beim letzten Berg 15 km vor dem Ziel. Meine Vorarlberg-Corratec Teamkollegen brachten mich vor dem Anstieg in eine gute Position. Die Kräfte reichten, um mit den Ersten drüber zu fahren. Im Sprint kämpfte ich mich nach vorne. Ein topten Platz in Griffnähe, folgte die ganze Gruppe dem Fernsehmotorrad, anstatt die letzten 300 m rechts abzubiegen. Den Sieg erbte der erste Abgehängte, der den richtigen Weg einschlug! |
| 13. Februar, Giro di Grosseto |
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Nervöser Start in die Saison. |
| 28. Januar, Training im Tessin |
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Nach Mitte Januar, als wir an der Grundlage arbeiteten, trainiere ich zur Zeit erneut einige Tage im Tessin. Das Hotel Morobbia in Camorino, südlich von Bellinzona, ist ein optimaler Ausgangspunkt. Bei sonnigem Wetter und Temperaturen im tiefen zweistelligen Bereich, beginne ich mit den ersten Intensitäten. Zusammen mit Reto Hollenstein, Nazareno Rossi und Oliver Zaugg sind wir eine schlagfertige Gruppe ;-) |

