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Berichte 2011
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| 18. Dezember, Lanzarote |
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Ich bin wieder gut ins Training gestartet. Nach zwei Wochen im Centro Sportivo in Tenero, wo ich bei optimalen Trainingsbedingungen meine letzten Diensttage absolvierte, reiste ich nach Lanzarote ins erste Teamtrainingslager. Mit gut 20 Grad ist das Klima optimal zum Radfahren. Einzig der Wind ist hartnäckig. Zum Glück kommen wir jeweils mit Rückenwind zurück ins Hotel in Playa Blanca. Die Landschaft ist von Vulkanen und ihren schwarzen Steinen geprägt. Um das Team zu formen machen wir auch viel allgemein Sport wie Fussball, Tennis, Volleyball und vieles mehr. Die Neuzugänge sind angenehme Typen. Wir haben viel Spass zusammen und ich denke das Kader 2012 des Teams NetApp wird sich stärker präsentieren als 2011. Während einem Tag hatten wir ein professionelles Fotoshooting am Meer. Diverse Einzel- und Teambilder wurden geschossen. Ich bin gespannt auf die neue Autogrammkarte! |
| 6. Oktober, Paris - Bourges |
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Zum Abschluss gelang mir nochmals ein starkes Rennen. Ich wusste, dass mir die Strecke von Paris-Bourges liegt. Es war aber ein langer Weg bis ins Ziel. Starker Wind und immer wieder Regenschauer führten zu vielen Stürzen. |
| 4. Oktober, Binche - Tournai - Binche |
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Der Wind machte das Rennen nervös. Immer wieder bildeten sich neue Gruppen und es war stets Zug drin. Ich habe mich nicht gut erholt vom Rennen gestern und kam nicht ins Ziel. |
| 3. Oktober, Münsterland Giro |
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Beim Münsterland Giro hatten wir das Geschehen im Griff, bis zum Massensprint. |
| 12. - 18. September, Tour of Britan |
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Nach langer Zeit bin ich wieder mal online. Die zweite Etappe der Tour of Britain wurde wegen Sturms abgesagt. Nach der 1. Etappe der Tour of California war das bereits die zweite Absage eines Rennens dieser Saison, was ich zuvor noch nie erlebt habe. |
| 11. September, Tour of Britan |
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Der erste Tag der Tour of Britain ging durch Schottland. Land gab es dabei viel zu sehen. Nach 70 der 170 km über meist 2-3 Meter breite Wege mit Weiderosten und kleinen Hügeln erreichten wir das erste Dorf! Danach waren die Strassen gut, aber kühle Temperaturen, andauernder Regenfall und Wind zehrten an den Kräften. |
| 7. September, Memorial Rik van Steenbergen |
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Das Rennen war topfeben und führte über viele Betonstrassen mit einer Rille in der Mitte. Dazu ein starker Wind, was das Ganze sehr nervös machte. Zweimal wurde das Rennen angehalten. Einmal wegen einer geschlossenen Bahnschranke und einmal, weil die führenden Fahrzeuge falsch gefahren sind. Am Ende gab es den erwarteten Massensprint. Wir setzten unsere Kräfte für Schorni ein, der einen guten 10 Rang ersprintete. |
| 4. September, GP Jef Scherens |
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Das Rennen führte durch die Stadt Leuven. Ein nervöser Rundkurs mit vielen Kurven und 4 kurzen Steigungen musste 13-mal absolviert werden. Zum Glück blieb es mehr oder weniger trocken. |
| 21. August, Vattenfall Classic |
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Bei unserem nächsten World Tour Einsatz zeigte sich Jan lange aktiv in einer 5-er Spitzengruppe. |
| 13. August, Tour de l'Ain |
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Zum Abschluss gab es eine heftige Bergankunft auf dem 1500 m hohen Grand Colombier. Wir setzten auf Leo, unseren besten Bergfahrer. |
| 12. August, Tour de l'Ain |
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Das war nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. Am ersten Berg der 130 km Etappe lief es erneut gut und ich kam in einer grösseren Spitzengruppe unter. In der Abfahrt schlossen wieder viele auf und die Attacken begannen von Neuem. Dies machte das Rennen extrem hart. Daryl, Leo und ich hielten uns in der ersten Gruppe, bis ich nach der Hälfte des Rennens während einer Abfahrt einen platten Hinterreifen einfing. Jan, der von hinten kam, gab mir sein Hinterrad und das Mannschaftsauto war auch gleich da. Zusammen fuhren wir wieder in die zweite Gruppe. Nach einer kurzen Verschnaufpause attackierte ich und versuchte alleine wieder nach vorne in die erste Gruppe zu kommen. Ganz nach vorne reichte es aber nicht mehr, was mich etwas frustrierte. Ich habe mir für die heutige Etappe im Französischen Jura, nahe der Schweizer Grenze, mehr vorgenommen. Wenigstens blieb Leo noch bei den Leuten und hat morgen im Schlussaufstieg zum Colombier die Möglichkeit auf einen guten Gesamtrang. |
| 11. August, Tour de l'Ain |
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Der Verlauf der Etappe war ähnlich wie gestern. Nach einem schnellen Start setzten sich zwei Mann ab, die kurz vor dem Ende wieder gestellt wurden. Die Strecke war allerdings nicht mehr flach, sondern führte rauf und runter bei fast 30 Grad. Am letzten Berg 10 km vor dem Ziel war das Tempo sehr hoch. Eine Dreiergruppe setzte sich ab und kam durch. Zusammen mit Leo hielt ich die erste Gruppe und sprintete auf Rang 11. Wobei ich auf der linken Seite eingebaut war und gar nicht wirklich sprinten konnte. |
| 10. August, Tour de l'Ain |
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Ausser dem Anfang und dem Ende der Etappe, verbrachten wir einen ruhigen Tag auf dem Flachstück. Vier Ausreisser wurden rechtzeitig gestellt und so kam es zum Massensprint. Wir setzten auf Daryl, der einen starken 4. Rang holte. |
| 9. August, Tour de l'Ain |
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Der Auftakt zur Tour de l'Ain ist uns ausgezeichnet gelungen. Jan verpasste den Sieg beim 3.7 km langen Prolog nur um 40 Hundertstel! Daryl gelang als 10. ebenfalls ein top Ergebnis.Ich selbst zeigte als 31. mit 13 Sekunden Rückstand auch eine gute Leistung. |
| 10. Juli, Oesterreich Rundfahrt |
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Auf der Schlussetappe verteidigten wir den 2. Gesamtrang von Leo ohne Probleme. Ich musste bei über 30 Grad für Tempo im Feld sorgen, damit die Fluchtgruppe nicht zu weit weg zog. Am Ende gab es einen Massensprint, in dem Daryl nochmals in die Top Ten kam. |
| 9. Juli, Oesterreich Rundfahrt |
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Das Einzelzeitfahren lief perfekt für das Team NetApp. Leo verbesserte sich auf den großartigen 2. Gesamtrang! Zudem gelang Jan als 6. des Zeitfahrens auch noch der Sprung in die Top Ten des Gesamtklassements. Damit hat sich die Arbeit der letzten Tage gelohnt :-) |
| 8. Juli, Oesterreich Rundfahrt |
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Nach dem gestrigen gut 300 km langen Transfer im Anschluss an die Etappe, befinden wir uns nun im Flachland ganz im Osten Österreichs. Aus einer ruhigen Flachetappe wurde aber nichts. Ein sehr starker Wind sorgte für Nervosität im Feld. Wir schützten Leo den ganzen Tag. Als sich 13 Mann absetzten, wurde es ein bisschen ruhiger. Der Beste im Gesamtklassement hatte nur 4 min Rückstand und so mussten wir auch in die Nachführung miteinsteigen. Bei dem Wind war das gar nicht schlecht, da wir dadurch von der Windkante verschont blieben. Am Ende holten wir die Spitzengruppe fast ein, aber leider verloren wir das Punktetrikot von Daryl. Ich hatte auf den letzten drei Kilometern einen platten Vorderreifen und wurde darum in der gleichen Zeit wie das Feld gewertet. |
| 7. Juli, Oesterreich Rundfahrt |
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Unser Ziel war die Verteidigung des 3. Platzes im Gesamtklassement. Das kam mir nach dem gestrigen Effort gelegen. Es kam nur einmal Hektik auf, als sich das Feld am letzten Bergpreis teilte und Leo hinten war. Zum Glück konnten wir das Loch wieder schließen! |
| 6. Juli, Oesterreich Rundfahrt |
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Wie bei der Tour de Suisse, gelang mir auch bei der Königsetappe der Ö-Tour der Sprung in die Fluchtgruppe. 200 km mit 3500 Höhenmetern, verteilt auf 4 Berge, unter anderem der Großglockner auf fast 2500 Metern über Meer. Auf diesem fiel unsere 7-er Gruppe auseinander. 2 Fahrer setzten sich ab, ich folgte kurz dahinter mit einem anderen Fahrer. Auf der Passhöhe schlossen Zaugg und wenig später noch einer auf. |
| 5. Juli, Oesterreich Rundfahrt |
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Nach der Bergankunft von gestern, ging es heute mit 3 Bergen und einer kleinen Bergankunft weiter. Unser primäres Ziel war die Verteidigung des dritten Platzes in der Gesamtwertung. Es kam aber noch viel besser, mit einem Wehrmutstropfen. Leider verloren wir heute Schorni durch einen bösen Sturz in einer Abfahrt, wo ich 103 km/h auf dem Tacho hatte! Zum Glück brach er sich nichts. Hoffentlich ist er bald wieder zurück. |
| 4. Juli, Oesterreich Rundfahrt |
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Nach allem, was ich über das Kitzbühler Horn gehört habe, hatte ich grossen Respekt vor meiner Erstbesteigung. Es lief aber alles rund für unser Team NetApp. |
| 3. Juli, Oesterreich Rundfahrt |
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Der Auftakt zur Österreich Rundfahrt endete im erwarteten Massensprint. Auf dem letzten Kilometer fuhr ich mit Schilli und Schorni an meinem Hinterrad nach vorne bis neben den Zug von SKY. Dann übernahm Schilli in aussichtsreicher Position, doch leider wurden sie in einer Linkskurve kurz eingeklemmt. Schorni kam noch auf den guten 10. Rang und durfte sich als bester Österreicher mit Trikoteinkleidung feiern lassen. |
| 26. Juni, SM Strasse |
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Wie meistens bei der SM bildete sich früh eine größere Spitzengruppe. Ich war zu wenig frisch, um mitzugehen. Da Michi Baer, mein NetApp Teamkollege, ebenfalls hinten war, versuchten wir die Lücke zu schließen. Der Abstand zur Spitze wurde aber immer größer. Wir mussten das Unterfangen aufgeben und beendeten das Rennen vorzeitig. |
| 19. Juni, Tour de Suisse |
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Das abschliessende Zeitfahren durch den Kanton Schaffhausen war sehr anspruchsvoll. Nebst einigen Steigungen sorgte ein starker Wind für viele Rhythmuswechsel. Mir lief es auf der ersten Streckenhälfte überhaupt nicht. Zudem hatte ich auf der kleinen Scheibe Probleme mit der Schaltung. Auf der zweiten Hälfte lief es vom Gefühl her besser, doch für eine gute Zeit fehlten mir die Beine. |
| 18. Juni, Tour de Suisse |
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Der Ritt über die Alpen von gestern ist nicht spurlos vorübergegangen. Meine Beine wollten heute nicht so drehen, wie ich es mir vorgestellt habe. Mit Jan war das Team NetApp erneut in der Spitzengruppe vertreten. Damit haben wir die Plattform der Tour de Suisse optimal nutzen können. |
| 17. Juni, Tour de Suisse |
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Das war eines der schwersten Rennen, das ich je gefahren bin. 220 km mit 3500 Höhenmeter. Der Kampf um die Fluchtgruppe war noch grösser als gestern. Nach extrem schnellen 80 km, in Tiefencastel, stand die Gruppe mit 17 Mann und ich war mitdabei. Es zahlte sich aus, dass ich gestern ruhig im Gruppetto nach Malbun fuhr. |
| 16. Juni, Tour de Suisse |
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Der Empfang am Start in Tobel-Tägerschen war umwerfend! Mit lauten Sprachchören wurde ich auf die Bühne zum Einschreiben gerufen. Es war so schön die vielen bekannten Gesichter zu sehen, dass ich gerne noch eine Weile dort geblieben wäre. |
| 15. Juni, Tour de Suisse |
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Gleich die erste Attacke sorgte für die heutige Spitzengruppe. Vom Team NetApp war Jan dabei. Somit hatte ich einen ruhigeren Tag als erwartet :-) |
| 14. Juni, Tour de Suisse |
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Mit der heutigen Etappe können wir sehr zufrieden sein. Nach dem Start versuchten wir in die Fluchtgruppe zu kommen. Nach einigen versuchen schaffte es Jeje mit 2 Leuten weg zu kommen. Seine super Leistung bis zur Einholung wurde mit der Auszeichnung zum aktivsten Fahrer belohnt. |
| 13. Juni, Tour de Suisse |
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Die schwere dritte Etappe war kurz und heftig oder in Zahlen, 108 km mit 2 Pässen und 3000 Höhenmetern. Nachdem wir gestern sahen, dass es mir nicht reicht, um ganz vorne mit zu fahren, ließ ich mir heute eine Kamera vom Schweizer Fernsehen ans Rad montieren. Die zusätzlichen 380 Gramm merkte ich kaum. Hoffentlich sind ein paar schöne Bilder inmitten des Feldes entstanden. Wobei ich das beim heutigen Wetter bezweifle. |
| 12. Juni, Tour de Suisse |
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Die erste schwere Bergetappe ist überstanden. Der Nufenenpass, das Dach der Tour, war kein Problem. Alle Fahrer hielten sich still. |
| 11. Juni, Tour de Suisse |
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Endlich erfolgte der langersehnte Start zur Tour de Suisse. Bei der Streckenbesichtigung des gut 7 km langen Zeitfahrens regnete es noch, doch zum Glück trocknete es schnell wieder ab. |
| 5. Juni, GP Gippingen |
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Gelungener Auftritt beim ersten Rennen in der Schweiz dieses Jahr. |
| 22. Mai, Tour of California |
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Wir versuchten nochmals alles, um einen Fahrer vom Team NetApp in die Fluchtgruppe zu bringen. Gotti, Jan, Bartosz und ich wechselten uns ab mit attackieren. Nach vielen Versuchen gelang es Jan, sich abzusetzen. Er gewann erneut die Auszeichnung des aktivsten Fahrers. |
| 21. Mai, Tour of California |
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Das Profil der 120 km kurzen Etappe ist schnell beschrieben. Vom Start weg 1000 Höhenmeter hinauf, eine Abfahrt und nochmals 2000 Höhenmeter hinauf ins Ziel. Ich versuchte so lange wie möglich bei der ersten Gruppe zu bleiben. 15 km vor dem Ziel fiel ich zurück und pedalte locker ins Ziel, wobei das bei bis zu 20 Prozent Steigung gar nicht so einfach war. |
| 20. Mai, Tour of California |
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Das Zeitfahren ging ich ruhig an und fuhr nicht ans Limit, um ein paar Kräfte für die folgende schwere Bergetappe zu sammeln. |
| 19. Mai, Tour of California |
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Heute standen erneut 2500 Höhenmeter auf dem Programm, aber auf mehr Berge als gestern verteilt und über lange 220 Kilometer. Mir lief es gut und ich hielt mich stets in der ersten Gruppe des Feldes. Bei einem Sturz 15 Kilometer vor dem Ziel musste ich stark abbremsen. Es entsatnd eine Lücke im Feld, die leider nicht mehr zu schliessen war. Schade, den diese Etappe war die Chance für ein gutes Ergebnis. Gotti kam besser durch und holte für unser Team NetApp einen starken 10 Rang. |
| 18. Mai, Tour of California |
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Die bergige Etappe mit 2500 Höhenmeter wurde sehr sportlich gefahren. Ich hatte zu Beginn des längsten Anstieges einen platten Hinterreifen. Danach hatte ich bei dem Tempo keine Chance wieder nach vorne zu kommen. |
| 17. Mai, Tour of California |
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Die 200 km waren mehr oder weniger flach. Regen und starker Wind, der oft von vorne kam, sorgten für einen langen Tag. Jan fuhr vom Start weg in der Spitzengruppe und gewann die Auszeichnung des aktivsten Fahrers. Eine starke Leistung! |
| 16. Mai, Tour of California |
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Der Start der 2. Etappe wurde wegen Eisglätte und Schnee um rund 90 km, weg vom Hochgebirge, verschoben. Damit blieben noch 125 km meist abwärts zu fahren. Timon riss kurz nach dem Start mit einer Gruppe aus und fuhr fast bis zum Ziel vorne weg. Dies war für uns sehr wichtig, da das Rennen live im TV übertragen wird. |
| 15. Mai, Tour of California | ||||
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| 1. Mai, Frankfurt |
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Für den Halbklassiker in Frankfurt nahmen wir uns als höchst eingestuftes deutsches Team viel vor. Jeje und ich sollten uns fürs Finale schonen, alle andern mussten in die Fluchtgruppen. Dies auch wegen der live Fernsehübertragung. |
| 25. April, Rund um Köln |
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Endlich schaute wieder einmal etwas zählbares für unser Team heraus, was wir uns mit einem starken Auftritt verdienten. Jeje vertrat das Team NetApp in der 5 Mann Spitzengruppe des Tages. Als diese eingeholt wurde, sprang Gotti bei vielen Attacken mit und hinterließ einen sehr starken Eindruck. |
| 17. April, Tro-Bro Leon |
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Beim zweiten Rennen in der Bretagne führten gut 30 km der total 205 über Naturstrassen, ähnlich wie Eroica Strade Bianche in Italien. Eine sehr spezielle Erfahrung. |
| 16. April, Tour de Finistere |
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Das hügelige Rennen in der Bretagne kam uns vom Profil her entgegen. Vom Start weg wurde laufend attackiert. Die Franzosen greiffen an, bis sie vom Rad fallen. Wir waren aufmerksam und wechselten uns beim Mitspringen ab. |
| 13. April, Brabantse Pijl |
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Es reichte noch nicht, um vorne mitzuhalten. Ich versuchte auf den fünf schweren Zielrunden Bartosz in eine gute Position zu bringen. Dies gelang mir vor der ersten Passage des Berges mit Pavé. Danach verlor ich am Aufstieg viele Positionen und kam nie mehr nach vorne. In der drittletzten Runde fiel ich aus der ersten Gruppe und gab das Rennen auf. |
| 7. April, GP Pino Cerami |
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Erneut lief es ein wenig besser. Zu Beginn fand ich für einige Kilometer in einer Spitzengruppe Unterschlupf. Als wir wieder gestellt wurden, setzte sich Dimi mit vier Leuten ab und prägte lange Zeit das Geschehen an der Spitze. Im Feld war es ruhig, bis Vacansoleil nach 80 km bei der Verpflegung aufs Tempo drückte. Das war nicht gerade die feine Art! Ich war aufmerksam und blieb in der ersten rund 30 Mann umfassenden Gruppe, den Verpflegungsbeutel musste ich aber abschreiben. Vacansoleil brach das Unterfangen ab und das Feld rollte wieder zusammen. |
| 6. April, Scheldeprijs |
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Bei super Wetter startete ich in Belgien mein zweites Rennen nach dem Höhentrainingslager. Der flache Parcours war gespickt mit ein paar Kopfsteinpflaster-Passagen, wobei das Pflaster glücklicherweise in einem gutem Zustand war. Mir ging es besser als in Mergelland letzten Samstag. Auf den letzten 50, der 200 km, wurde es richtig schnell und es gab einige Stürze. Bis dahin ging es mir gut. |
| 2. April, Hel van het Mergelland |
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Nach einem Monat mit Training stand ich endlich wieder am Start eines Rennens. Mergelland wird auch als das kleine Amstel Gold Race bezeichnet. Auf kleinen Strassen geht es ständig rauf und runter. Dazu ist der Kurs sehr verwinkelt. Cesare vom Team NetApp zeigte eine sehr starke Leistung. Er fuhr vom Start weg in der Spitzengruppe und erreichte das Ziel nach einer 160 km langen Flucht noch mit den Ersten. |
| 19. März, Anerkennungspreis von Aadorf |
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Mit grosser Freude habe ich gestern Abend, 18. März, vom Gewinn des Aadorfer Anerkennungspreises 2010 erfahren. Leider war es mir dieses Jahr wegen des Höhentrainingslager in Sierra Nevada nicht möglich, persönlich anwesend zu sein. Mein Bruder Thomas hat mich bestens vertreten. Der Preis ist auch sein Verdienst. Zudem durfte ich 2010 auf die starke Hilfe meines Vaters zählen. Ich wünsche mir dieses Jahr einen grossen Erfolg, den ich ihm widmen kann. Die Verleihung des Aadorfer Anerkennungspreises gibt mir Motivation, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. |
| 13. März, Trainingslager Sierra Nevada |
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Um für die kommenden Aufgaben gerüstet zu sein, bin ich mit vier Teamkollegen für 18 Tage in der Sierra Nevada im Höhentrainingslager. Wir schlafen auf 2300 Meter über Meer. Je nach Trainingseinheit fahren wir mit dem Auto bis nach Granada hinunter oder starten das Training direkt von hier oben aus. Bei Trainings bis 7 Stunden kommen da über 3000 Höhenmeter zusammen. Genau das Richtige, um an der Form zu feilen ;-) |
| 9. März, Trainingslager Sierra Nevada |
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Mich hat es zusammen mit Bartosz voll flach gelegt. Vom ersten Tag an in der Höhe ging es mir mies. Ich hatte weder Kraft noch Lust etwas zu machen, war den ganzen Tag am Anschlag. Zweimal wurde es mir richtig schwarz vor Augen, sodass ich mich abstützen musste. Anfangs dachte ich, es liegt an der Höhe. Ein Besuch beim Arzt zeigte aber Fieber und eine Infektion im Rachen. Nun müssen wir Antibiotika nehmen. Das Fieber ist weg und langsam habe ich wieder Energie um etwas zu machen. |
| 2. März, GP Le Samyn |
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Der Wind erwies sich als Hauptschwierigkeit bei diesem Rennen in Wallonien. Bei der Hälfte der 193 km verpassten wir vom Team NetApp eine grosse Spitzengruppe. Zusammen mit Leopard mussten wir die Lücke schliessen. Das Feld fiel in drei Teile auseinander. Als wir fast an der Gruppe dran waren, erwischte ich einen Plattfuss am Hinterrad. Die Begleitfahrzeuge wurden hinter dem dritten Teil des Feldes zurückgehalten und so musste ich endlos lange auf ein Ersatzlaufrad warten. Das Rennen war dadurch leider gelaufen. |
| 24. Februar, Vuelta Andalucia |
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Im letzten Abschnitt kletterten die Temperaturen auf über 25 Grad. Wir mussten nicht so hoch klettern, doch das Finale war mit einer 20% steilen und rund 200 Meter langen Rampe auf dem letzten Kilometer schön hart. |
| 23. Februar, Vuelta Andalucia |
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Die letzte Nacht verbrachten wir im Hotel Almoratin auf 1345m über Meer. Die Fahrt dahin und wieder zurück zum heutigen Start war mühsam, dafür wurden wir mit einer herrlichen Aussicht belohnt. |
| 22. Februar, Vuelta Andalucia |
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Heute war es nicht mehr so schwer wie gestern. Ich versuchte zu Beginn in der Fluchtgruppe unter zu kommen. Es sah ein paarmal vielversprechend aus, doch schlussendlich machten sich andere aus dem Staub. Als die Gruppe weg war, wurde es ruhiger. |
| 21. Februar, Vuelta Andalucia |
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Die gut 3000 Höhenmeter sprechen für sich. Wir fuhren von der wunderschönen Küstengegend Andalusiens ins Land hinein und wieder zurück an die Küste. Dazwischen waren drei Pässe, wobei vor allem der erste, der Puerto de Polopos mit 1000 Höhenmetern sehr schwer war. An diesem Berg verlor ich den Kontakt zum ersten Feld. |
| 20. Februar, Vuelta Andalucia |
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6.3 km des 6.8 km langen Parcours waren perfekt für das Zeitfahrrad. Die letzten 500 m allerdings führten auf Kopfsteinpflaster steil hinauf ins Ziel. Einige gingen so weit, dass sie auf den letzten 500 m auf das normale Rad wechselten. Für uns war dies keine Option. |
| 10. Februar, Trofeo Magaluf |
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Nach rund 80 km war mein Rennen schon vorbei. In einer Abfahrt war der Belag in einer langgezogenen Linkskurve im Schatten noch feucht. Ein paar Fahrer, darunter auch ich, rutschten weg. Ausser Schürfungen blieb ich ganz, das Velo ging aber zu Bruch. |
| 8. Februar, Trofeo Inca |
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Das 3. Eintagesrennen führte in die Berge. Dimi fand beim schnellen Beginn in einer vierköpfigen Spitzengruppe Unterschlupf. Schade warf ihn ein Defekt später wieder zurück. |
| 7. Februar, Trofeo Cala Millor |
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Nachdem sich gestern mein Landsmann Michi Bär in der Spitzengruppe in Szene setzte, zeigte sich heute unser Ami Steven in einer drei Mann umfassenden Spitzengruppe. |
| 6. Februar, Trofeo Palma |
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Das erste Rennen der Mallorca Challenge war optimal zum Einrollen. Der flache Rundkurs a 11.6 km in Palma musste 10-mal absolviert werden. |
| 25. Januar, auf in die neue Saison |
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Nach einer langen und traurigen Zeit, in der ich von meinem Vater Abschied nehmen musste, fand ich wieder Lust, einen Bericht zu schreiben. |

